Gürtel Sol

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Wunderschöne Ethnogürtel aus hochwertigem Leder und Baumwolle. Der Gürtel ist komplett in Handarbeit entstanden und peppt mit dem geometrischen Muster jedes Outfit auf!

Jeder Gürtel der mexikanischen Marke Táabal erzählt eine persönliche Geschichte. Eine Göttin brachte einer Maya-Saga zufolge die Webtechnik zu den Menschen und bis heute ernähren Kunsthandwerker damit nicht nur ihre Familien, sondern weben in die komplexen Muster die Legenden ihres Volkes ein.

Die ganze Geschichte finden Sie weiter unten...

Material: Baumwolle und Leder
Farben: Braun- und Blautöne
Breite des Gürtels: 4 cm
Höhe der 2 metallenen Zierschnallen: 5,2 cm
Länge: 1= 88-92 cm, 2 = 93-97 cm, gemessen bei mittlerer Locheinstellung
Verschluss: metallene Dornschnalle, ca. 5,2 cm an der breitesten Stelle
Herkunft: Mexiko
Partner: Táabal

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Die Geschichte zum Produkt

History

Jeder Henkel der Ledertaschen und jeder Gürtel der mexikanischen Marke Táabal erzählt eine persönliche Geschichte. Eine Göttin brachte einer Maya-Saga zufolge die Webtechnik zu den Menschen und bis heute ernähren Kunsthandwerker damit nicht nur ihre Familien, sondern weben in die komplexen Muster die Legenden ihres Volkes ein.

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Vor etwa 4000 Jahren siedelten sich die ersten Volksgruppen der Maya in Südamerika an – so auch im Gebiet des heutigen Bundesstaates Chiapas im Süden Mexikos. Die indigene Bevölkerung entwickelte sich zu einer komplexen Hochkultur und wurde für ihre außergewöhnliche Architektur, Mathematik, ihren eigenen Kalender und ihre faszinierende Textilkunst weltberühmt. Das Weben ist für die indigene Bevölkerung bis heute oftmals die einzige Möglichkeit, den Lebensunterhalt für ihre Familien zu verdienen. Über diesen wirtschaftlichen Aspekt hinaus kommt dem Weben eine große kulturelle Bedeutung zu. In der Webkunst liegen die Wurzeln der indigenen Kultur und die Muster sind Zeugnis ihrer Gemeinschaft und Spiritualität.

Einer Legende zufolge konnte die Göttin Ishmukane, deren Sohn getötet wurde und dessen Kinder fortan frierend auf der Erde leben mussten, dem Leid ihrer Enkel nicht mehr zuschauen und beschloss, ihrer Schwiegertochter das Weben beizubringen. Diese hatte jedoch große Mühe, das Handwerk zu erlernen und die Göttin verzweifelte – bis ihr eine Spinne zu Hilfe kam. Die Spinne zog mit völliger Hingabe weiße Fäden von einem Zweig zum anderen und verband sie zu einem perfekten Gewebe. So geschah es, dass die Schwiegertochter der Spinne zusah, von ihr das Weben erlernte und die Kunst von Generation zu Generation bis zum heutigen Tag weitergegeben wird – so zum Beispiel auch an die knapp 100 Kunsthandwerker des Fairtrade-Unternehmens Táabal. Drei Viertel von ihnen sind Frauen und fast alle gehören der indigenen Bevölkerung an. Sie verbinden die alte Maya-Tradition mit innovativem Design und ein altes Handwerk mit fairen Arbeitsbedingungen – mit großem Erfolg.

Dem vierköpfigen, festangestellten Kernteam von Táabal ist es gelungen – durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Modernisierungen – die ehemals tägliche Arbeitszeit der Produzenten von 14 Stunden auf 8,3 Stunden zu reduzieren. Die unabhängigen Kunsthandwerker können unter guten Arbeitsbedingungen zuhause arbeiten, so wird ihr Familienzusammenhalt gesichert. Táabal modernisierte ihre Häuser, schaffte neue Werkzeuge an, installierte elektrisches Licht, schult die Handwerker durch Fortbildungen und führte ein transparentes, faires Bezahlsystem ein. Auch bei gesundheitlichen Problemen hilft das Fairtrade-Unternehmen und kam etwa für den Verdienstausfall einer Weberin auf, die ein schweres Augenleiden operieren lassen musste. Sie hatte die Krankheit lange verschwiegen, aus Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Und auch die persönliche Weiterentwicklung der Kunsthandwerker unterstützt Táabal. So erhält zum Beispiel eine Weberin finanzielle Unterstützung, um zu studieren.

Táabal bietet der indigenen Bevölkerung gerechte Arbeitsbedingungen und führt eine alte Maya-Tradition fort. Gleichzeitig kommt die Webkunst einer individuellen Geschichtsschreibung gleich. Wer die Muster und Farben zu lesen weiß, kann die ethnische Zugehörigkeit und auch persönliche Botschaften über die Weberin ablesen. Deshalb liegt jeder Tasche auch ein Zettel bei, der den Namen der Kunsthandwerkerin verrät, die den Henkel gefertigt hat. HUMMEL&WOLF hat Ledertaschen und Gürtel von Táabal ins Sortiment genommen, eine faszinierende Kombination aus traditioneller, hochentwickelter Maya-Technik und innovativen Design.

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