Mini-Rot-Täschchen

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Stylisches Mini-Bag-in-Bag. Das Minitäschchen aus Brasilien organisiert Ihre Handtasche, so dass die kleinen, aber umso wichtigeren Dinge nicht verlorengehen. Die Täschchen wurden in limitierter Auflage von Anastácia in geduldiger Handarbeit gefertigt.

Die Minitäschchen kommen aus den Armutsvierteln, den Favelas, Rio de Janeiros. Um gefährdete Jugendliche zu erreichen, wurde dort ein Projekt für deren Mütter gegründet, denn sie gelten als die wahren Beschützerinnen der brasilianischen Jugend.

Die ganze Geschichte finden Sie weiter unten...

Material: Baumwolle und gestärkter Karton                                                      
Farbe: Rot, gelb und schwarz
Maße: 8cm lang, 7 cm breit, am Boden ca. 4 cm breit
Gewicht: 35 g
Verschluss: Druckknopf
Herkunft: Brasilien
Partner: Anastácia und Brasilsocialchic
Siegel: WFTO

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Die Geschichte zum Produkt

History

Die NGO Devas hilft Frauen, die in den Favelas, den Armutsvierteln Rio de Janeiros hilft, sich ein eigenes Einkommen zu schaffen und für ihre Kinder zu sorgen. Die Frauen stellen Taschen, Gürtel, Accessoires und Schmuck her, sie häkeln und stricken und verwandeln alte Dosenverschlüsse in wunderschöne Halsketten. Diese Verschlüsse bekam die Kooperative anfangs geschenkt. Inzwischen kaufen sie sie von drei anderen Kooperativen, die wiederverwertbaren Abfall auf Müllhalden sammeln, ihn trennen und säubern und dann die einzelnen Teile wie die Dosenverschlüsse weiter verkaufen.


Mehr erfahren

Die NGO Devas wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in dem berühmt-berüchtigten Complexo da Maré. Wer nicht muss, betritt diese Armenviertel nicht freiwillig. Der Komplex aus 17 Favelas im Norden Rio de Janeiros ist Niemandsland, eine Gegend der Vergessenen. Maré gilt als gefährlich, als Hochburg von Drogenbanden und ist geprägt von Kämpfen mit der Polizei und häuslicher Gewalt. Die Bevölkerung sind Nachfahren von Einwanderern, die die Landflucht aus dem Nordosten und die Hoffnung auf ein besseres Leben in die Hauptstadt geführt hat. Weniger als 1 Prozent der Bewohner haben einen höheren Bildungsabschluss, jeder fünfte kann weder lesen noch schreiben.



Als Devas angesichts der immer mehr zunehmenden Gewalt und Kriminalität auch mit Projekten für gefährdete Kinder und Jugendliche startete, realisierten die Macherinnen schnell, dass sie nur dann etwas für die Jüngsten tun können, wenn sie deren Familien und vor allem die Mütter mit einbeziehen. Viele der Frauen haben Angst, ihre Kinder an kriminelle und gewalttätige Gruppen zu verlieren, sie wollen sie nicht aus den Augen lassen und suchen deshalb keine Arbeit außerhalb des Complexo da Maré. Devas verhilft den Frauen zu einer Beschäftigung in ihrer Wohngegend und damit zu Arbeit und einem eigenen Einkommen. 2014 ist die Näherin Luisa zur Präsidentin von Devas gewählt worden.


Heute arbeiten acht Frauen dauerhaft und 26 Frauen auf Abruf für das Projekt. Devas Ziel ist es, zu wachsen und immer mehr Frauen und Mütter zu unterstützen – mit dem Wissen, dass sie die wahren Beschützerinnen der Jugend in den Armenvierteln sind. Die Fair-Trade-Organisation sucht nach Handelspartnern, kümmert sich um die Logistik und Finanzierung der Produktion.


Die NGO gehört zum brasilianischen solidarischen Handelsnetzwerk Comsol, ist Mitglied bei State Board of Solidarity Economy of the State of Rio de Janeiro und wurde im nationalen Register solidarischer Wirtschaft der brasilianischen Regierung als solidarisch wirtschaftendes Unternehmen anerkannt.

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