Schmuck Geschichten zum Verlieben
Schmuck Geschichten zum Verlieben

Am 14. Februar ist Valentinstag: In Deutschland zeigen sich Verliebte ihre Liebe mit Geschenken, Überraschungen und Gesten. Aber wie sieht es in Swasiland, Indien oder Chile mit der Liebe aus?
Wir haben bei einigen unserer Kunsthandwerker nachgefragt. Herausgekommen sind kosmopolitische Geschichten über die Liebe, ungewöhnliche Bräuche und überraschende Geschenkideen. Lassen Sie sich von den Geschichten zum Verlieben inspirieren! Beim Kauf eines dieser Produkte, bekommen Sie es hübsch verpackt und mit einem Kärtchen zur Liebesgeschichte aus dem jeweiligen Land zugeschickt.

Swasiland

Weiß und Rot – Das sind die Farben für Liebe und Freundschaft in Swasiland.
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Wie hierzulande wird auch in Swasiland der Valentinstag im Februar zelebriert. Aber es werden nicht nur die Geliebten beschenkt, man überrascht ebenso die Freunde mit kleinen Geschenken, es gibt romantische Dinner und rote Rosen für die Frauen. Restaurants und Geschäfte werden bunt geschmückt und auch die Swazi selbst tragen auf: An diesem Tag ziehen sie sich Kleider in den Farben der Liebe und Freundschaft Weiß und Rot an, und dafür bleibt sogar in den Schulen die sonst übliche Uniform im Schrank.

Chile

In der Heimat Pablo Nerudas wird der Valentinstag natürlich romantisch gefeiert. „Sie können wohl alle Blumen abschneiden, aber sie können den Frühling nicht verhindern“, schrieb Chiles berühmtester Dichter Pablo Neruda, dessen Liebesgedichte Herzen in der ganzen Welt berührten.
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Und so wird bis heute Romantik groß geschrieben und der Valentinstag gebührend gefeiert. Ganze Straßenzüge werden geschmückt, Verliebte beschenken sich mit Blumen, Schokolade oder Kuscheltieren. Und da die Liebe bekanntlich durch den Magen geht, ist es üblich, sich ein romantisches Frühstück nach Hause liefern zu lassen oder sich zum Rendezvous in einem schicken Restaurant zu verabreden.

Bali

Bali gilt als romantisches Paradies für verliebte Touristen. Doch die Einheimischen selbst schenken ihre Liebe den Göttern. „Aus Liebe manchmal das Gleichgewicht zu verlieren, gehört zu einem Leben im Gleichgewicht dazu“, sagt ein balinesischer Heiler in dem erfolgreichen Hollywood-Film "Eat, Love, Pray".
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Nicht nur in dem Film ist Bali der perfekte Ort zum Verlieben. Die indonesische Trauminsel gilt als Paradies, in dem Liebespaare aus der ganzen Welt ihre Flitterwochen verbringen – oder auch den Valentinstag. Den meisten Balinesen jedoch ist die romantische Liebe fremd, so haben sie in ihrer Sprache auch kein Wort für sie. Das Leben in der Gemeinschaft und im Einklang mit ihren Göttern steht immer über dem Glück des Einzelnen. Geheiratet wird auf der Insel trotzdem. Aber vor allem aufgrund ihres Glaubens an die Wiedergeburt, denn nur wenn genügend Kinder geboren werden, können die Ahnen in einem neuen Körper wiedergeboren werden.

Brasilien

In Brasilien werden die Liebenden vom Heiligen Antonius beschützt, besonders beliebt als Zeichen der Zuneigung sind Picknickkörbe für die Liebsten... „In der Liebe musst du dreimal geben, ehe du einmal nehmen darfst“, rät ein brasilianisches Sprichwort den Liebenden.
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Die Brasilianer zelebrieren den Tag der Liebe am 12. Juni, in der Zeit des alljährlichen Karnevals – einen Tag vorm Gedenktag an den Heiligen Antonius, der als Schutzpatron der Liebenden gilt. An diesem Feiertag lassen sich viele Paare trauen, denn die Legende besagt, dass an diesem Tag geschlossene Ehen unter einem besonders glücklichen Stern stehen. Wie hierzulande werden Blumen, Schokolade und romantische Restauranteinladungen als Zeichen der Liebe verschenkt. Ein in Brasilien typisches Geschenk ist ein Picknick-Korb voller Leckereien, die die oder der Beschenkte besonders mag.

Indien

Indische Verliebte lassen am Valentinstag Farben für sich sprechen und manchmal brauchen sie sogar Polizeischutz... „Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung, warum nicht auch sein Herz“, lautet eine indische Lebensweisheit.
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Vor allem in reicheren Gesellschaftsschichten feiern Verliebte in Indien den Valentinstag – ähnlich wie in Europa wird die Liebe durch Blumen, Geschenke oder Restaurantbesuche bezeugt. Vielerorts ist es üblich, dass Frauen bestimmte Farben tragen – eine Art Geheimcode unter Verliebten. Ein rotes Kleid bedeutet, dass die Frau ihr Herz bereits verschenkt hat, Gelb soll dem Geliebten signalisieren, dass sie auf einen Antrag wartet, die Frau in Rosa hat bereits angenommen, und einem gebrochenes Herz wird mit der Farbe Braun Ausdruck verliehen. So viel Spaß dies jungen Paaren machen kann, so schwierig kann das Händchenhalten jedoch auch für einige werden. Nach Schikanen durch radikale Hindus in den vergangenen Jahren stehen unverheiratete Verliebte in Indien am Valentinstag an einigen Orten unter Polizeischutz. Das weltberühmte Mausoleum Taj Mahal ist übrigens bis heute Symbol für die große Liebe: Ein trauernder Großmogul ließ es im 17. Jahrhundert für seine verstorbene Geliebte bauen.

Kolumbien

In Kolumbien wird der Tag der Liebe und Freundschaft im September gefeiert. Besonders beliebt unter Freunden und Kollegen ist das Geschenkewichteln. „Es gibt keinen traurigeren Ort auf der Welt als ein leeres Bett“, schrieb der weltberühmte kolumbianische Autor Gabriel García Márquez.
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In Kolumbien wird der Tag der Liebe immer am dritten Samstag im September gefeiert, er gilt nicht nur der romantischen Liebe, sondern auch der Familie und Freunden. Häuser und ganze Straßenzüge werden geschmückt und besonders populär ist das Spiel „Geheimnisvoller Freund“, das mit unserem Wichteln zu Weihnachten vergleichbar ist: Eine Gruppe Arbeitskollegen oder Schüler tut sich zusammen und jeder zieht einen Zettel mit der Person, die beschenkt werden soll. Schon vorher wird die Beziehung zu der Person „versüßt“. Sie bekommt kleine Geschenke, das kann Schokolade oder ein Briefchen mit einer Nachricht sein. Am Tag der Liebe und Freundschaft wird dann das Geheimnis gelüftet und es gibt ein größeres Geschenk. Aber auch im Februar haben viele Kolumbianer mit dem Valentinstag zu tun. Das Land ist der zweitgrößte Exporteuer von Schnittblumen und exportiert Millionen von Blumen in die ganze Welt. Ein Geschäft, in dem für fairen Handel noch viel getan werden muss.

Mexiko

Verliebte Mexikaner lassen Musik für sich sprechen und ihre Küsse schaffen es bis ins Guinnessbuch der Rekorde. „Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel habe“, fragte die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo.
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Um ihrer Liebe Flügel zu verleihen, sinken mexikanischen Männer auch schon mal auf die Knie und bringen ihrer Angebeteten ein Ständchen. Dazu buchen manche sogar eine ganze Band, ein sogenanntes Mariachi-Ensemble, das unterschiedlichste Stile der mexikanischen Volksmusik spielt. Heute singen die Männer oft in Bars für ihre Angebetete, aber traditionell schmetterten sie ihre Liebeslieder vor dem Haus ihrer Traumfrau – gespannt auf ihre Reaktion: Ging das Licht an, hieß es, dass die Frau den romantischen Sänger erhörte und ihm eine Chance gibt. Blieb es dunkel, hatte der Mann schlechte Karten. Am Valentinstag stellen die Mexikaner in Sachen Romantik gerne Rekorde auf: Mit einem Mega-Simultan-Kuss von knapp 40.000 Paaren am Valentinstag schaffte es Mexiko vor einigen Jahren ins Guinnessbuch der Rekorde. Und im vergangenen Jahr lud der Bürgermeister von Mexiko-Stadt hunderte Paare ein, die sich auf der zentralen Plaza gemeinsam das Ja-Wort gaben.